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Was ist ein EAN-Barcode: vollständiger Leitfaden (EAN-13, EAN-8, UPC und GTIN)

Wenn Sie Produkte auf Marktplätzen wie Amazon, AliExpress oder eBay oder in Ihrem eigenen Onlineshop verkaufen möchten, werden Sie früher oder später auf EAN-Barcodes stoßen. In diesem Leitfaden erklären wir, was sie sind, wie sie funktionieren, wie sie sich von UPC und GTIN unterscheiden und wie Sie Ihre eigenen erhalten.

Was ist ein EAN-Barcode?

Die EAN (European Article Number) ist ein Kodierungssystem, das jedes Verbraucherprodukt durch einen numerischen Barcode eindeutig identifiziert. Sie wurde in Europa als Weiterentwicklung des US-amerikanischen UPC geschaffen und ist heute ein von der Organisation GS1 verwalteter internationaler Standard, der in mehr als hundert Ländern übernommen wurde.

Ihre Funktion ist einfach, aber wesentlich: Sie ermöglicht es jedem optischen Lesegerät (einem Kassenscanner, einem Lagerscanner oder dem System eines Marktplatzes), das Produkt mit hoher Geschwindigkeit zu identifizieren und die zugehörigen Informationen – Name, Preis, Bestand – abzurufen, ohne etwas eintippen zu müssen.

Wie ist ein EAN-13-Code aufgebaut?

Das gängigste Format ist die EAN-13, bestehend aus 13 Ziffern, die wie folgt organisiert sind:

  • Länderpräfix (2-3 Ziffern): identifiziert die GS1-Organisation, die den Nummernbereich ausgegeben hat, nicht zwingend den Herstellungsort des Produkts.
  • Unternehmensnummer: identifiziert den Markeninhaber oder Hersteller.
  • Produktnummer: weist jedem Artikel innerhalb dieses Unternehmens eine eindeutige Kennung zu.
  • Prüfziffer (1 Ziffer): mathematisch aus den vorherigen berechnet, um Lesefehler zu erkennen.

EAN-13 vs. EAN-8: welchen brauche ich?

Es gibt eine verkürzte Version, die EAN-8, mit nur 8 Ziffern, die für sehr kleine Produkte entwickelt wurde, bei denen ein 13-stelliger Code physisch nicht passt (Kosmetik, Kaugummi, Stifte…). Für die überwiegende Mehrheit der Produkte und für den Verkauf auf Marktplätzen ist die EAN-13 der Standard.

EAN, UPC und GTIN: die Unterschiede

Diese Begriffe werden oft verwechselt, doch der Zusammenhang ist einfach:

  • UPC (Universal Product Code): der 12-stellige Standard, der hauptsächlich in den Vereinigten Staaten und Kanada verwendet wird.
  • EAN: der 13-stellige Standard, der im Rest der Welt verwendet wird. Eine EAN-13 enthält tatsächlich einen UPC mit einer zusätzlichen führenden Ziffer.
  • GTIN (Global Trade Item Number): der Oberbegriff, der sie alle umfasst. Eine EAN-13 ist eine GTIN-13 und ein UPC ist eine GTIN-12. Wenn Amazon Sie nach einer „GTIN" fragt, funktioniert Ihr EAN-13-Code einwandfrei.

Warum brauche ich einen EAN-Code, um online zu verkaufen?

Die meisten Marktplätze verlangen eine GTIN/EAN, um ein Produkt zu listen, denn so identifizieren sie es eindeutig innerhalb ihres globalen Katalogs:

  • Amazon: verlangt eine EAN/UPC, um die meisten Produktangebote zu erstellen (außer bei Marken mit einer GTIN-Ausnahme).
  • AliExpress, eBay, Google Shopping, Rakuten: verwenden die EAN, um Ihr Angebot dem Produkt zuzuordnen und seine Sichtbarkeit zu verbessern.
  • Stationäre Geschäfte und Ihr eigener E-Commerce: sie optimieren Inventar, Kassiervorgang und Logistik.

Denken Sie daran: jedes Produkt (und jede Variante) benötigt seinen eigenen eindeutigen Code. Wenn Sie ein T-Shirt in drei Größen verkaufen, sind das drei verschiedene EANs.

Wie erhalte ich meine EAN-Barcodes?

Mit EAN CODA verläuft der Prozess sofort: Sie wählen, wie viele Codes Sie benötigen, zahlen sicher und erhalten Ihre EAN-Codes innerhalb von Minuten per E-Mail, in den Formaten, die Sie brauchen (JPEG, EPS oder TIFF). Es handelt sich um offizielle Codes, die aus der GS1-Datenbank ausgegeben werden, ohne jährliche Gebühren: einmal zahlen und sie gehören für immer Ihnen.

Außerdem erhalten Sie kostenlose Werkzeuge, um Ihre Codes über Ihr Panel zu verwalten, zu etikettieren und abzurechnen.

Brauchen Sie EAN-Codes für Ihre Produkte?

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